Unterwegs mit dem Heiligen Geist
Was macht eine alt-katholische Gemeinde, wenn sie
keinen eigenen Pfingstgottesdienst in ihrer Kirche hat? Den Sonntag
genießen, ausschlafen, genüsslich frühstücken?
Die Mitglieder der Gemeinde Coburg entschlossen
sich früh morgens mit dem Zug nach Würzburg zu fahren,
um gemeinsam mit der dortigen Gemeinde das Fest des Hl. Geistes
zu feiern.Obwohl in der Würzburger St. Martin-Kapelle wegen
Renovierungsmaßnahmen zur Zeit kein Licht und keine Heizung
funktioniert, wurden die Gäste herzlich begrüßt.
Nach der geistlichen Stärkung im Gottesdienst,
den Pfarrer Ulrich Piesche hielt, konnten sich alle beim Mittagessen
um das leibliche Wohl sorgen.
Gestärkt an Körper und Geist führten
Stefan Ladnar und Paulo Kraus die Gäste aus Coburg durch die
sehenswerte Würzburger Innenstadt, vorbei an der Würzburger
Residenz, durch Neumünster-Kirche und Dom und über die
Alte Main-Brücke mit ihren Brückenheiligen. Nach dem starken
Regen am Morgen, strahlte pünktlich dazu die Sonne vom Himmel
und die Glocken des Domes begrüßten und verabschiedeten
die kleine alt-katholische Gruppe.
Neben interessanten historischen Daten und Fakten
zu Würzburg, gab es am Grab von Walther von der Vogelweide
im Lusamgärtlein ein literarisches Schmankerl, vorgetragen
von Christl Grünberg.

Am Ende des wundervollen Tages luden die Mitglieder
der Gemeinde Coburg die Würzburger Alt-Katholiken herzlich
zu einem Gegenbesuch nach Coburg ein.
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